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    Rocken ohne Ärger mit dem Nachbarn

    By admin | Juni 25, 2011

    Wer selber Musik macht, der wird früher oder später Probleme mit den Nachbarn bekommen. Dabei ist es völlig egal, ob man nur mit ein paar Freunden eine Jamsession einlegt oder ambitionierte Ziele verfolgt. Gerade in dicht besiedelten Wohngebieten fühlen sich die Anwohner häufig sehr gestört durch die Musik aus der Garage oder dem Keller des Nachbarn. Damit es nicht zu Konflikten kommt, sollte man seinen Proberaum ausreichend isolieren.

    Es ist völlig egal, welche Musikrichtung man bevorzugt, denn wer Musik macht, beschränkt sich selten auf Zimmerlautstärke. Sowohl Rockmusik, als auch Hip-Hop und elektronische Musik sind in zu hoher Lautstärke oft ein Ärgernis für die Nachbarn. Da zu laute Musik häufig den Tatbestand der Ruhestörung erfüllt, können empfindliche Strafen die Konsequenz sein. Außerdem wird das Verhältnis zu den Nachbarn dauerhaft beeinträchtigt, sodass eine harmonische Atmosphäre in der Straße oder im Haus nicht mehr gegeben ist.

    Ausreichend dämmen

    Man sollte also, bevor man seine Band oder befreundete DJs einlädt, erst einmal einen passenden Raum schaffen. Beliebt sind vor allem Garagen und Kellerräume, denn hier hat man genug Platz und Ruhe vor den anderen Hausbewohnern. Wenn man hier für einen guten Schallschutz sorgt, sind diese Räume im Prinzip optimal für Bandproben und anderweitiges Musizieren geeignet. Schaumstoff bietet ideale Bedingungen, um Räume zu isolieren und für Schallschutz zu sorgen. Eine optimale Lösung, um eine Lärmdämmung zu erreichen, stellt ein Schutz mit mehreren Komponenten dar. Einfacher, dünner Schaumstoff ist häufig nicht ausreichend und sorgt nur ungenügend dafür, dass der Schall nicht entweichen kann. Wenn man aber drei Schichten verwendet, dann kann man davon ausgehen, dass die Nachbarn nicht gestört werden und dass man ungestört seinem Hobby nachgehen kann. Direkt an der Wand sollte man Absorberplatten anbringen, die durch eine weitere Schicht Bitumenplatten ergänzt werden. Diese Kombination sorgt dafür, dass der Schall optimal geschluckt wird. Zusätzlich kann man dann noch dicke Beläge aus Schaumstoff ankleben. Damit der Raum dennoch einladend ist, sind dieses Schaumstoffe in vielen Farben erhältlich, die für ein freundliches Raumklima sorgen. Wenn man ein Schlagzeug in dem Raum spielen möchte, ergibt sich ein weiteres Problem. Der Schall des Instruments wird nicht nur über die Wände nach außen geleitet, sondern auch über den Boden, deshalb müssen für ein Schlagzeug weitere Maßnahmen zum Schallschutz ergriffen werden. Hilfreich kann ein Podest sein, auf dem das Instrument aufgebaut wird, denn wenn es gut gedämmt ist, wird weniger Schall an den Boden abgegeben. Auch ein dicker Teppich ist hilfreich dabei, die Schallausbreitung über den Boden zu reduzieren.

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